Demokratur – Die Kunst, partizipativ und entschlossen zu führen (Beitrag 6 – Prinzipien)

Illustration, Führungskraft setzt Ziele, motivierte Mitarbeiter erklimmen das Ziel

Partizipation oder klare Ansagen? In der Führungsrealität braucht es beides. Die Demokratur vereint Mitsprache mit Entscheidungskraft – und gibt Führungskräften ein starkes Instrument zur Hand, um flexibel, akzeptiert und konsequent zu führen. Das Führungsprinzip Demokratur oder Partizipative Führung mit konsequenten Entscheidungen Dieses Führungsprinzip erfüllt alle Kriterien für ein erfolgreiches Management der Mitarbeitenden: Nur so bleibt ein Unternehmen flexibel, kann sich der Dynamik der Märkte stellen und schnell reagieren. a. Partizipative Führung Dieses Führungsprinzip führt unweigerlich zu Kompromissen. Es wird das entschieden, womit alle hundertprozentig einverstanden sind. Dies fördert hohe Akzeptanz … Weiterlesen

Kuscheln verboten

Führung statt Kuscheln, das ist Demokratur

Sorry, liebe Wiegands Warte-Leser. Ich war nicht faul in den letzten Monaten, sondern habe an meinem neuen Buch gearbeitet, dass Ende des Jahres beim Springer Verlag veröffentlicht wird. Der Titel lautet: Wege aus der Digitalisierungsfalle – Mit Lean Management erfolgreich in die Industrie 4.0. Ich werde mich bemühen, jetzt wieder häufiger zu schreiben und die liegengebliebenen Themen aufzuarbeiten. Eines dieser Themen war das Thema Kuscheln. Führungsstile Demokratur als Führungsform Im letzten Jahr haben wir zwei Unternehmen erfolgreich von der Wertstromorientierung und Mindset-Veränderung zur Prozessorientierung geführt. Also die Sekundärprozesse der Funktionen … Weiterlesen

Demokratie oder Diktatur?

Letztens war ich in einem Unternehmen, welches stolz darauf war, alles mit allen im Konsens zu entscheiden. „Dann wissen wir, dass alle dahinter stehen und es auch ausgeführt wird“. „Stimmt das?“, habe ich mich gefragt.

Nun, wenn es stimmt, hieße das ja, dass alles umgesetzt und ausgeführt wird, was beschlossen wurde – also unternehmerisches Schlaraffenland – die Lösung halt.

Gibt es da nicht auch Nachteile? Nun, da wäre zuerst einmal die Frage zu stellen, was heißt mit allen – die ganze Belegschaft oder nur die Geschäftsführung? Nun ja, auf Nachfrage war es in diesem Unternehmen dann die 1. und 2. Führungsebene. Ach so – und dann law and order? oder weiter Konsens? D.h. wenn die obere oder die oberen Führungsebene(n) etwas beschlossen haben, wird das dann auch von den Teamleitern und den Shopfloor-Mitarbeitern getragen? Arbeiten diese dann von rechts nach links statt von links nach rechts?

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