Endlich – die Wertstromorientierung kommt

Wertstromorientierung - Quelle: Wikipedia

Von den 11 Unternehmen, die ich seit Juni besucht habe, hatten 8 die Frage Wie können wir unsere Point-Kaizen-Aktivitäten wieder Luft einhauchen? Zum Teil waren diese Unternehmen weit gekommen. Sie hatten ihre 5S-Aufgaben sauber erledigt, Rüstzeiten verkürzt und Shopfloor Management sowie TPM eingeführt – doch die Aktivitäten flachten ab – es war ja anscheinend alles getan. Die Anzahl der Ideen nahm ab und es musste immer wieder gepusht werden, um weitere Verbesserungen zu erzielen. Nun ja – dies ist ein ganz normales Phänomen. Auch die Point-Kaizen-Aktivitäten verlaufen nach der allseits … Weiterlesen

Industrie 4.0 – Das Buch

Industrie 4.0 - Digitalisierung - Cover

Ja ich gestehe – auch ich bin dem Schlagwort Industrie 4.0 erlegen. Hunderte Bücher gibt es zu diesem Thema – nun, warum ich jetzt auch noch? Wenn Sie sich die Bücher zu diesem Thema anschauen, geht es meist darum, was, warum, wieso, weshalb, und wie der Gedanke Industrie 4.0 wohl alles verändern wird, was es für uns selbst, unsere Produkte und unsere Unternehmen bedeutet und und und … Wenn ich jetzt begeisterter Unternehmer bin und überzeugt bin, das will ich auch. Nur so kann ich mein Unternehmen langfristig absichern. Also … Weiterlesen

Grundsätze und Prinzipien erfolgreichen Managements (3)

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Ganzheitlicher Ansatz: Schaffe Werte ohne Verschwendung. Nur die Wertschöpfung zählt. Nur ein ganzheitlicher Ansatz bringt ein Gesamtoptimum. End-to-End-Prozesse zu optimieren heißt, sich auf den Kunden auszurichten. Ohne Ausrichtung aller Prozesse auf den Kunden keine Kundenorientierung – ohne Kundenorientierung kein Erfolg. Nur stabile Prozesse sind verschwendungsarm und planbar. Selbststeuernde Regelkreise reduzieren die Komplexität und den Aufwand. Standardisierte und modularisierte Produkte und Prozesse sind die Basis für Individualität und Flexibilität. Veränderungen, ohne die Wertströme zu kennen, heißt im Nebel zu stochern und Fehler zu machen. Engpässe zu eliminieren heißt, Kapazitäten zu schaffen. … Weiterlesen

Grundsätze und Prinzipien erfolgreichen Managements (2)

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Vorbildfunktion der Führung: Schaffe Glaubwürdigkeit bei den Mitarbeitern. Gib keine Antworten, sondern stelle Fragen und beteilige den Mitarbeiter an der Problemlösung. Unterstütze und begleite aktiv den Veränderungsprozess: selbst vor Ort gehen, Entscheidungen treffen, Ergebnisse einfordern, Erfolge anerkennen. Sei Vorbild. Erwarte nicht allein Veränderungen von Mitarbeitern, sondern beginne bei dir. Delegiere: Akzeptiere also Lösungen, die in Workshops mit den Mitarbeiter erarbeitetet wurden. Fokussiere auch in kritischen Situationen das übergeordnete Ziel, das heißt, bei operativen Tagesproblemen den Wandel nicht grundsätzlich in Frage zu stellen, auszusetzen, zu verschieben oder gar abzubrechen (weiterhin Kurs … Weiterlesen

Grundsätze und Prinzipien erfolgreichen Managements (1)

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Wie ich in früheren Wiegands Warten schon mehrmals ausführlich dargelegt habe, gibt es sechs Faktoren für die erfolgreiche Einführung von Lean Management in Unternehmen. Um Ihnen die Arbeit mit diesen Erfolgsfaktoren transparenter zu machen, habe ich für diese sechs Faktoren für die erfolgreiche Einführung von Lean Management einmal Grundsätze und Prinzipien formuliert. In dieser und den beiden nächsten Wiegands Warten möchte ich diese darlegen. Faktoren der erfolgreichen Einführung von Lean Management Commitment der Führung: Definiere den Nordstern und leite daraus Ziele ab.07 Erkenne die richtigen Handlungsfelder, entwickle Visionen und definiere … Weiterlesen

Lean Countdown

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Liebe Leserinnen und Leser der Wiegands Warte, auch in diesem Jahr suche ich wieder 30 Firmen, um zu sehen, wo wir im deutschsprachigen Raum mit Lean Management stehen, welche Probleme Sie haben und wie Sie die Zukunft gestalten wollen –  unser Lean Countdown. Nach den letzten Besuchen haben wir eine kleine Umfrage bei den Beteiligten gemacht. Die Erkenntnisse hieraus bleiben natürlich nur den Teilnehmern vorbehalten. Doch 3 Aussagen haben mich wirklich gefreut und spornen mich an, diesen Weg weiter zu gehen. 43% der Unternehmen fanden den Besuch sehr wertvoll. 57% … Weiterlesen

Wie de-motiviere ich meine Mitarbeiter – 2 Beispiele (2. Teil)

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zu Teil 1  von: Wie de-motiviere ich meine Mitarbeiter? Zweites Beispiel In einem als fortschrittlich geltenden Krankenhaus in einer Großstadt wurden wir angesprochen, den Einweisungs- und Entlassungsprozess zu optimieren. Wir beginnen solche Projekte immer mit einer IST-Analyse und im Zuge dessen mit sogenannten Fokusinterviews mit Führungskräften und Mitarbeitern. Dort trafen wir dann auf völlig demotivierte Schwestern und Ärzte. Was war geschehen? Die Geschäftsleitung hatte in ihrer unendlichen Weisheit und ihrem Gefühl für die wirklich wichtigen Dinge ein Jahr vorher ein Fingerabdruckerkennungssystem eingeführt, das den Eintritt und den Austritt der jeweiligen … Weiterlesen